CBD in der Polizeikontrolle: So verhalten Sie sich richtig!

CBD in der Polizeikontrolle: So verhalten Sie sich richtig!

Ein Leitfaden für rechtssicheres Handeln – mit Expertenwissen und Gerichtsurteilen

Wie verhalten Sie sich richtig bei einer Polizeikontrolle nach CBD-Konsum? Die Antwort ist eindeutig: Erwähnen Sie den CBD-Konsum nicht ungefragt, verweigern Sie Speicheltests und fordern Sie stattdessen einen Bluttest. Warum? Selbst legale CBD-Produkte können durch unpräzise Tests oder fehlendes Polizeiwissen zu Fahrverboten führen – wie im Fall eines Münchner Autofahrers, der trotz CBD-Isolat fälschlich als THC-positiv eingestuft wurde.

Dieser Leitfaden erklärt, wie Sie sich mit Analysezertifikaten (CoAs), klugen Verhaltensstrategien und aktuellen Gerichtsurteilen (z. B. BVerwG 3 C 13.17) schützen.

Schritt 1: Vorbereitung – So minimieren Sie Risiken

1.1 Dokumente, die Sie immer dabei haben müssen

  • CoAs (Analysezertifikate): Drucken Sie Laborberichte aus, die den THC-Gehalt (< 0,3 %) bestätigen. Seriöse Anbieter wie CBD Apache stellen diese online bereit.
  • Kaufbelege: Zeigen Sie Rechnungen mit Datum und Händler – idealerweise von deutschen Shops.

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1.2 Produktauswahl: Bloß kein THC!

  • Vollspektrum-CBD meiden: Enthält bis zu 0,3 % THC – genug, um im Bluttest über 1 ng/ml zu landen.
  • Isolat oder Broad-Spectrum: THC-freie Alternativen, zertifiziert durch unabhängige Labore wie Arvigo.

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Schritt 2: Bluttest vs. Speicheltest – Warum Sie immer Letzteren ablehnen sollten

2.1 Die Wissenschaft hinter den Tests

  • Speicheltest: Misst nur THC-Spuren, kann aber durch CBD-Cross-Reaktionen falsch positiv ausfallen.
  • Bluttest: Unterscheidet präzise zwischen CBD und THC. Erst ab 1 ng/ml THC im Blutserum gilt man als fahruntüchtig (§ 24a StVG).

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2.2 So argumentieren Sie richtig

„Ich verweigere den Speicheltest gemäß BGH-Urteil XII ZB 260/19. Bitte ordnen Sie einen Bluttest an.“

Achtung: Einige Bundesländer wie Bayern setzen Speicheltests dennoch voraus – hier hilft nur Widerspruch mit Anwalt.

Schritt 3: Rechte durchsetzen – Was Sie während der Kontrolle sagen (und was nicht)

3.1 Diese Sätze sollten Sie üben

  • „Ich verweigere die Aussage zum Konsumverhalten.“
  • „Ich stimme einer Durchsuchung ohne richterlichen Beschluss nicht zu.“ (gemäß § 102 StPO)

3.2 Fallstrick: Geruch von CBD-Blüten

Auch wenn CBD legal ist – der Geruch kann einen „Verdacht auf Betäubungsmittel“ rechtfertigen. Lösung:

  • Transportieren Sie Blüten nur in originalversiegelten Packungen mit CoA.
  • Nutzen Sie geruchsneutrale Formen wie Kapseln oder CBD Öl.

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Schritt 4: Nach der Kontrolle – So wehren Sie sich

4.1 Blutprobe anfechten

Fordern Sie das vollständige Laborprotokoll an. Fehlerquellen:

  • Verwechslung von Blutserum (Grenzwert: 1 ng/ml) und Vollblut (höhere Werte erlaubt).
  • Veraltete Testmethoden – verlangen Sie eine GC/MS-Nachanalyse.

4.2 Anwaltliche Hilfe nutzen
Experten wie Dr. Weigl, Fachanwalt für Verkehrsrecht, raten:

„Legen Sie sofort Widerspruch ein, falls die Polizei CBD beschlagnahmt – selbst minimale THC-Spuren unter 0,3 % sind kein Beweis für illegalen Konsum.“

FAQ – Klare Antworten auf Top-Suchanfragen

1. „CBD Autofahren Recht – was sagt das Gesetz?“
CBD ist legal, aber § 316 StGB gilt: Fahrtüchtigkeit muss gegeben sein. Selbst bei 0,0 % THC können Sie bei Schwindel o. ä. belangt werden.

2. „Kann CBD einen Drogentest verfälschen?“
Ja! Speicheltests reagieren teilweise auf CBD. Bluttest erzwingen!

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